Das Thomas-Morus-Bildungswerk ist mit seiner lokalen Bildungsarbeit an vielen Orten in Mecklenburg vertreten. Oftmals gibt es Bedarfe aber dort, wo wir nicht sind. Diese Veranstaltungen veröffentlichen wir dann in dieser Rubrik

Wenn Sie Anregungen und Ideen haben, die wir gemeinsam umsetzen können, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

Kolping lädt ein:

„Empfangt, was ihr seid, und werdet, was ihr empfangt – Leib Christi“

Vom Geheimnis der Eucharistie

30. Mai 2024, 20.00 Uhr

Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin

Referent: German Schwarz, Teterow

Die Feier der Eucharistie (Abendmahl) ist das Herzstück im Leben der Kirche. Eine besondere Art von schauender Frömmigkeit veranlasste Papst Urban IV. im 13. Jahrhundert das Fest Fronleichnam für die ganze Kirche einzuführen. Es wird heute begangen und ist der Anlass, um über die Eucharistie nachzudenken. Wenn religiös unmusikalische Menschen verstehen wollen und nachfragen, was Christen feiern, zeigt sich oft Sprachlosigkeit. Doch Glaube sollte auskunftsfähig sein. Der Vortrag verdeutlicht geschichtliche Wandlungen und Tendenzen und möchte zu einem tieferen Verständnis anregen. Begreifen kann man das Geheimnis nur im Glauben. „Wir feiern die Eucharistie nicht für uns selbst. Wir müssen aus ihr verwandelt in die Welt, zu unseren Mitmenschen gehen. Nicht Stubenhocker-Christen sollen wir sein,..“, so formulierte Bischof Wanke aus Erfurt einst den Anspruch.

 

Weltkirche und Ökumene vor 60 Jahren - Evangelische und katholische Beobachter berichten vom Konzil

Senioren-Kreis, 16. April 2024, 10.00 Uhr

Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin
Referent: Dr. Georg Diederich

Vor mehr als 60 Jahren brachte das II. Vatikanische Konzil der katholischen Weltkirche einen ungeahnten Aufbruch. Dieser betraf auch die Ökumene, das Miteinander der christlichen Konfessionen. Erstmals wurden Delegierte nichtkatholischer Kirchen und Glaubensgemeinschaften als Beobachter zu einem Konzil eingeladen. Viele der fast dreitausend katholischen Bischöfe suchten auf dieser bisher g größten Weltkirchenversammlung Meinung und Rat der Beobachter. 
Oft schärfte der Blick von außen Gedanken und Formulierungen, die in die Konzilsdokumente einflossen. Dabei ging es um die Anerkennung von Religionsfreiheit, die gegenseitige Achtung der christlichen Konfessionen, die Stellung der Kirche zum Judentum und zu anderen Religionen. Die Auseinandersetzungen hierzu und das Ringen um eine neue Pastoral werden u.a. anhand von Tagebuchnotizen des Benediktinerpaters Paulus Gordan und des evangelischen Pastors Wilhelm Schmidt dargestellt.